Aufgaben und Arbeitsweisen


Kooperationsstellen initiieren, organisieren und moderieren die Zusammenarbeit zwischen Personen und Einrichtungen aus Wissenschaft und Arbeitswelt. So wird es möglich, Probleme aus der Arbeitswelt zu bearbeiten, deren Lösungen mehr erfordern als eine einfache Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Leistung von Kooperationsstellen besteht darin, praktisches und wissenschaftliches Wissen zusammenzuführen und Akteure beider Seiten überfachlich in kooperative Arbeitsformen einzubinden.

Auf diese Weise bieten Kooperationsstellen Räume zur systematischen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt, was im Idealfall das Entstehen neuen Wissens bzw. neuer Erkenntnisse befördert.

Davon profitieren alle Beteiligten. Arbeitnehmer/innen, Betriebsräte und Gewerkschaften gewinnen erweitertes Wissen über innovative Handlungsansätze. Für Wissenschaftler/innen, Institute und Hochschulen eröffnen sich neue Perspektiven in Forschung und Lehre. Studierenden wird ein praxisnaher Zugang zur Arbeitswelt ermöglicht.

Charakteristisch für Kooperationsprojekte an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt sind diskursive Arbeitsformen wie z.B. Workshops und Zukunftswerkstätten, Diskussionsveranstaltungen und Tagungen. Auch Forschungsvorhaben, Hochschulseminare und Bildungsveranstaltungen sind so angelegt, dass alle Beteiligten ihre Kompetenzen einbringen. Die Vielfalt an Themen, Projekten und Netzwerken ist groß.